Kabelschutz an Schnellladestationen: Wie GridZon Hypercharger vor Diebstahl und Vandalismus schützt

5. Februar 2026
Kabelschutz an Schnellladestationen: Wie GridZon Hypercharger vor Diebstahl und Vandalismus schützt
Veröffentlicht auf  Aktualisiert am  

Die steigende Zahl von Elektrofahrzeugen bringt auch neue Herausforderungen mit sich. Überall entstehen Schnellladestationen, aber die frei zugänglichen Standorte machen sie zu Zielen für Vandalismus und Kabeldiebstahl. Berichte zeigen, dass öffentlich zugängliche Ladepunkte – etwa an Raststätten oder Parkplätzen – besonders gefährdet sind. Insbesondere verbreitete Modelle wie die Hypercharger von Alpitronic stehen im Fokus: Allein im Oktober 2025 meldete Alpitronic im Schnitt 13 gestohlene Kabel pro Tag. Der reine Kupferwert eines solchen Kabels beträgt nur rund 40 Euro, doch die notwendige Beschaffung, Montage und anschließende Eichrechtsprüfung verursachen Schäden von bis zu 8.000 Euro pro Kabel. Hinzu kommen Imageschäden für Betreiber, wenn defekte Ladestationen Kunden abschrecken

Warum Kabeldiebstahl an DC‑Ladestationen zunimmt

Der starke Anstieg bei Kabeldiebstählen hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Immer mehr Elektrofahrzeuge bedeuten mehr Ladeplätze und frei zugängliche Kabel; dadurch haben Diebe leichtes Spiel. Zudem sind einige Ladekabel sehr teuer – ein Anreiz für organisierte Kupferdiebe. Gleichzeitig sind viele Parkplätze nicht überwacht, sodass Täter kaum mit Entdeckung rechnen müssen. Medienberichte sprechen von nächtlichen Angriffen mit Akkuflex oder Bolzenschneider auf öffentliche Ladesäulen. Das Phänomen hat sich so stark verbreitet, dass Betreiber von Ladenetzwerken mit zahlreichen Aufträgen zur Nachrüstung von Schutzsystemen überhäuft werden

Alpitronic Kabelschutz: GridZon als Lösung

GridZon hat ein Kabelschutzsystem für DC‑Ladestationen entwickelt, das speziell für Alpitronic Hypercharger (150/200 und 300/400 kW) geeignet ist. Das System besteht aus einer robusten Kabelummantelung mit integrierter Sabotageleitung und kombiniert physischen Schutz mit digitaler Überwachung. Anders als bei vielen Lösungen greift GridZons System nicht in das eichrechtlich relevante Messsystem der Station ein; es wird lediglich an den Kabelauslässen befestigt. Diese Konstruktion ermöglicht eine einfache Nachrüstung und vermeidet, dass die Eichrechtsprüfung nach der Installation erforderlich wird.

Kabelschutz DC‑Ladestationen: Material und Aufbau

Die Ummantelung besteht aus einer Hochleistungsfaser, die bis zu 15‑mal stärker als Stahl ist, aber trotzdem leicht bleibt. Der Stoff ist abriebfest, UV‑beständig und schneidhemmend; selbst eine hydraulische Rettungsschere konnte das Material in Tests der Feuerwehr nicht durchtrennen. Das Gehäuse an den Kabelauslässen ist aus pulverbeschichtetem Edelstahl gefertigt, wodurch es widerstandsfähig gegen Witterung, Korrosion und mechanische Belastungen ist. Eine 3D‑gedruckte Endbox aus Edelstahl mit drei Millimeter Wandstärke schützt den Steckerbereich; dank variabler Einsätze lässt sie sich an verschiedene Kabelquerschnitte anpassen.

Sicherheits‑ und Alarmsystem

Das GridZon‑System vereint mehrere Schutzebenen. Eine Sabotageleitung erkennt Manipulationsversuche und löst sofort einen Alarm aus. Eine 117 dB starke Sirene liefert ein akustisches Warnsignal, unterstützt von einem optischen Blitzlicht, das die Aufmerksamkeit von Passanten oder Sicherheitsdiensten auf sich zieht. Für Betreiber, die unauffällig reagieren möchten, kann das System einen stillen Alarm auslösen, der per SMS, Anruf oder E‑Mail gesendet wird. Die integrierte eSIM ermöglicht eine permanente Echtzeitüberwachung und Fernzugriff auf den Status der Station; auch der Akkustand und die Internetverbindung des Systems werden überwacht, sodass bei kritischen Werten automatisch Warnmeldungen versendet werden. 

Zusätzliche Features und Installation

In der Endbox befindet sich Platz für einen GPS‑Tracker wie den Apple AirTag, sodass im Ernstfall der Standort des Kabels nachverfolgt werden kann. Handgefertigte Sicherheitsschrauben aus Edelstahl sorgen dafür, dass die Montage manipulationssicher ist und über die gesamte Lebensdauer des Systems zuverlässig hält. Die Installation dauert etwa 1,5 Stunden mit zwei Monteuren und kann ohne Eingriff in die Ladeelektronik auch bei bestehenden Ladestationen nachgerüstet werden. Eine Montageanleitung sowie ein Erklärvideo erleichtern die Umsetzung, alternativ kann geschultes Fachpersonal die Nachrüstung übernehmen. Farben und Kabellängen lassen sich an die Corporate Identity des Betreibers anpassen.

Diebstahlschutz und Vandalismusabwehr: Vorteile für Betreiber

Die GridZon‑Lösung bietet mehrere Vorteile, die weit über reinen Kabelschutz hinausgehen. Durch die Kombination aus schnitthemmender Ummantelung, akustischem und optischem Alarm, Echtzeitüberwachung und optionalem GPS‑Tracking entsteht ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Betreiber können Manipulationen sofort erkennen und reagieren, wodurch Ausfallzeiten reduziert und die Lebensdauer der Ladepunkte verlängert wird.

Die Systeme lassen sich zentral verwalten. Damit wird der Kabelschutz an Schnellladestationen zum aktiven Sicherheitsmanagement: Statt nur passiv Schäden zu verhindern, können Betreiber den Zustand der Infrastruktur in Echtzeit überwachen und im Ernstfall schnell handeln. In öffentlichen oder halböffentlichen Bereichen – von Tankstellen über Supermarktparkplätze bis hin zu Parkhäusern – ist diese Art von Sicherheit ein wichtiger Baustein, um das Vertrauen der Nutzer in die Elektromobilität zu stärken.

Fazit: Sicherheit als Bestandteil moderner Ladeplanung

Kabeldiebstahl und Vandalismus sind keine Randerscheinungen mehr. Die wachsende Zahl an Vorfällen zeigt, dass Betreiber von Schnellladestationen proaktiv handeln müssen. GridZons Kabelschutzsystem für Alpitronic Hypercharger bietet eine praxisorientierte und nachhaltige Lösung, die sowohl physische als auch digitale Sicherheit vereint.

Dank der schnitthemmenden Ummantelung, der 117 dB Sirene, dem optischen Alarm, der integrierten eSIM und den flexiblen Montagemöglichkeiten bietet GridZon einen Diebstahlschutz auf höchstem Niveau. Gleichzeitig greift das System nicht in das eichrechtliche Messsystem der Station ein und lässt sich schnell nachrüsten. Für Betreiber bedeutet das: weniger Ausfallzeiten, geringere Kosten und mehr Sicherheit – und damit ein wichtiger Schritt hin zu einer zuverlässigen Ladeinfrastruktur.


Hinweis: Dieser Artikel ist ein redaktioneller Beitrag. Preise und Konditionen werden bewusst nicht genannt. Weitere Informationen zum Produkt und die Möglichkeit, einen unverbindlichen Kontakt herzustellen, finden Sie auf der offiziellen Website von GridZon. Dort können Interessierte über das Kontaktformular weitere Details anfragen.

Veröffentlicht auf  Aktualisiert am